Geschichte des Bisons

Seit Millionen von Jahren lebten die großen Bisonherden frei in den Prärien des amerikanischen Kontinents.
Die Bisons waren für die Indianer die Grundlage für Essen, Kleidung und Werkzeug. Der „Tatanka" (so nannten indianische Menschen den Bison) lieferte Fleisch für Nahrung, Rohhaut für Taschen sowie Felle für Betten, Tipis und Jacken. Alle Teile des Bisons wurden von den Indianern verwendet; auch Knochen, Sehnen, Hörner, Hufe und Tierhaare fanden ihren Gebrauch.

Der Bison war ein heiliges Tier und galt für die Prärie-Indianer als Ursprung allen Lebens. Ungefähr vor 150 Jahren, drangen die weißen Siedler in die Prärien der Indianer vor. Die neuen Siedler wollten die Lebensgrundlage der Indianer zerstören und töteten deshalb unzählige Bisons. Die Bisons wurden bei diesem grausamen Vorhaben fast ausgerottet. Von den ehemals ca. 40 Millionen Tieren überlebten nur 500 Tiere.

Durch das große Engagement eines Farmers und des damals neu gewählten Präsidenten Theodor „Teddy" Roosevelt wurden die verbliebenen Restbestände zur Erhaltung in den Yellowstone National Park gebracht. Von dort aus vermehrten sie sich wieder. Der Bison war somit vor dem Aussterben bewahrt worden.
Anfang des 20. Jahrhundert wurden sogar Tiere aus Kanada importiert und mit viel Aufwand in den amerikanischen Prärien neu angesiedelt. Eine Neubelebung der traditionsreichen Bisons fand statt.

Heutzutage leben wieder ca. 450.000 Tiere in Nationalparks und privaten Ranchs. Durch gut abgestimmte Zuchtprogramme und den Park Service hat dieses faszinierende und stolze Tier wieder seinen Platz in der amerikanischen Tierwelt gefunden.

Der Bison ist wieder zurück!

 
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